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Reduktion von CO2-Emissionen in der Luftfahrt

Wie kann die Luftfahrt sparsamer und sauberer werden? In vielen Branchen ist es wichtig, dass Komponenten stark und leicht zugleich sind, zum Beispiel im Automobilbau, im Reha-Bereich und im Maschinenbau. Dies gilt natürlich auch für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Immer mehr Flugzeugbauer und Zulieferer untersuchen daher die Möglichkeiten zum Einsatz von Magnesium in Flugzeugen, um den CO2-Ausstoß zu verringern.

Magnesiumprofile senken CO2-Ausstoß in der Luftfahrt

Schon um die Jahrtausendwende führte Mifa erste Versuche zum Strangpressen von Magnesium durch und untersuchte die Machbarkeit dieser Werkstofftechnik. Damals stellte sich das Verfahren noch als zu kostspielig heraus. Durch die Entwicklung neuer Techniken und Möglichkeiten haben wir 2008 einen erneuten Versuch unternommen, der diesmal wirtschaftlich vertretbare Ergebnisse erbrachte. Eine Konstruktion mit Magnesium ist für die Luftfahrtindustrie äußerst interessant, da die Magnesiumkomponenten deutlich leichter sind und somit den CO2-Ausstoß reduzieren können.

Herstellung von Magnesiumprofilen

Das Strangpressverfahren mit Magnesium als Werkstoff ähnelt auf den ersten Blick der Aluminiumbearbeitung: Ein Stück Ausgangsmaterial wird bei hoher Temperatur durch eine Form gepresst, und zwar in derselben Presse. Ansonsten ist der Prozess jedoch völlig anders. Magnesium wird bei ganz anderen Temperaturen gepresst, außerdem ist die Übergangszone zwischen zu kalt und zu heiß sehr klein und je nach Legierung unterschiedlich. Zudem verwenden wir bei Magnesium andere Pressformen, da sich die Struktur von Aluminium und Magnesium unterscheidet. Aluminium besitzt eine quaderförmige Struktur, Magnesium eine hexagonale. Werkstoffe mit hexagonaler Struktur weisen mehr Molekülverbindungen auf und lassen sich dadurch schwerer umformen. So ergeben sich andere Anforderungen an die Pressform und den Materialfluss durch die Form. Der Übergang vom runden Ausgangsmaterial zum gepressten Profil erfordert große Genauigkeit, damit das Material nicht krumm wie eine Banane aus der Form kommt.

Magnesiumprofile auch preislich interessant für die Luftfahrtindustrie

In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, Temperaturhaushalt, Materialdurchfluss und Pressformenbau immer besser zu beherrschen. Dadurch sind die Kosten für Magnesiumprofile stark gesunken. Wir sind jetzt in der Lage, mit Magnesium auf wirtschaftlich vertretbare Art hohe Präzisionen in puncto Maßgenauigkeit, Verwindung und Geradheit zu erreichen. Konkret erfüllen wir bei Verwindung und Geradheit die Strangpressnorm für Magnesium (ASTM B107M), bei der Maßgenauigkeit erreichen wir EN 755-9, die Norm für Aluminium-Strangpressen, welche strenger ist als die für Magnesium.

Mit extrem kleinen Toleranzen, garantierten mechanischen Eigenschaften und einem umfassenden Know-how zur Oberflächenbehandlung von Magnesium sind wir weltweit einzigartig. So können wir komplette Komponenten für die Luftfahrtindustrie fertigen, auch in kleinen Stückzahlen. Mit seinen Magnesiumkomponenten leistet Mifa einen wichtigen Beitrag zu einer umweltverträglicheren Luftfahrt durch Verringerung der CO2-Emissionen.

Sind Sie an einer Magnesium-Masterclass oder einer Masterclass Präzisionsstrangpressen interessiert?

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Kerne oder Löcher. Sie können für die Funktion in einem Profil notwendig sein, sie können auch nützlich sein, um Gewicht zu sparen. Mifa zeichnet sich aus im Extrudieren komplexer Profile mit vielen kleinen Kernen.

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